Sa(e)itensprünge

von Tina Segler

Inhaltsangabe:


New York, Broadway. Anne Barry, der neue Stern am Musicalhimmel hat ihr erstes Engagement am Broadway.


Fern ihrer deutschen Heimat und ohne Ehemann Thomas lässt sie sich auf das Abenteuer New York ein. Ihre Managerin und beste Freundin Jacky steht ihr dabei zur Seite und hat auch eine Wohnung für Anne organisiert.


Aus finanziellen Gründen bilden Anne und Jackys Cousine Mary eine WG. Doch es kommt bald zu einem Zickenkrieg: Anne ist fleißig, ehrgeizig und ordentlich. Mary dagegen chaotisch, flippig und man trifft öfter einen Mann in ihrem Schlafzimmer als sie einen richtigen Ton bei ihren Auftritten.


Als wäre das noch nicht genug für Annes Nerven, erfährt sie durch eine Handyverwechslung, dass ihr Mann Thomas eine Affäre hat. Jackys Versuche Anne bei ihren Beziehungsproblemen zu helfen, stiften nur noch mehr Verwirrung. Und als dann auch noch Nachbarin Cora, Marys Freund Freddy, Annes Duettpartner Marc, Maskenbildnerin Emmy, die verrückte Nina und der Mann im "Handtuch" mitmischen, scheint das Chaos perfekt.


Den Überblick versuchen ein Engel und ein Teufel 2. Klasse zu bewahren, die das Geschehen nach ihren Vorstellungen beeinflussen ...

Es ist so wie vermutlich bei allen 17 Aufführungen der aktuellen Theatersaison. Auf dem Heuboden in Schnuttenbach ist am Freitagabend kein Platz mehr frei. Zwölf Schauspieler bieten dem Publikum die turbulente Boulevardkomödie „Sa(e)itensprünge". Am Broadway in New York gibt es bei Liebesdingen einige Irrungen und Wirrungen (wir berichteten), die von den Zuschauern immer wieder mit Applaus bedacht werden. Und dann gibt es da noch ein Theater im Theater, denn ein Engel trifft auf einen im Urlaub weilenden Teufel, umwerfend gespielt von Marina Sutter-Wengenmayr und Erwin Seibold.Am Ende geht die turbulente Komödie auf dem umgebauten Heuboden erwartungsgemäß gut aus. Auch im wirklichen Leben hat die Heubodenbühne jetzt wieder einmal dafür gesorgt, dass das Gute siegt. Denn Theaterleiter Otto Schmid und sein Ensemble übergaben jetzt eine stattliche Spende in Höhe von 1400 Euro an die Kartei der Not, das Leserhilfswerk unserer Zeitung.


Der Redaktionsleiter der Günzburger Zeitung, Berthold Veh, dankte den Schauspielern und den Helfern im Hintergrund für die großherzige Spende. Es ist nicht das erste Mal, dass die Heubodenbühne das Leserhilfswerk unserer Zeitung unterstützt. Nicht nur die schauspielerische Leistung und der Zusammenhalt der Heubodenbühne seien sehr beeindruckend, dankte Veh bei der Übergabe: „Auch das soziale Engagement des Theaterensembles ist vorbildlich." Dadurch könne die Kartei Menschen in der Region helfen, die unverschuldet in Not geraten sind.


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